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29. SEPTEMBER – 2. OKTOBER 2022

29. SEPTEMBER – 3. OKTOBER 2022

Prof. Dr. Jan Ninnemann / Präsident der Deutschen Verkehrswissenschaftlichen Gesellschaft (DVWG) e.V

Nachhaltigkeit und digitale Transformation sind die zentralen Themen im verkehrswissenschaftlichen Diskurs der letzten Monate und Jahre. Beide Aspekte sind eng verknüpft, leisten Effizienzgewinne durch den Einsatz digitaler Tools einen wichtigen Beitrag zu mehr Nachhaltigkeit. Als Präsident der Deutschen Verkehrswissenschaftlichen Gesellschaft freue ich mich anlässlich des Deutschen Schifffahrtstages auf den wissenschaftlichen Austausch mit maritimen Community.

Im Jahr 1908 wurde als Vorgängerin der heutigen Deutschen Verkehrswissenschaftlichen Gesellschaft (www.dvwg.de) die „Vereinigung von höheren technischen Beamten der preußisch-hessischen Staatseisenbahnverwaltung“ mit Sitz in Berlin gegründet. Die erste Hauptversammlung, auf der auch die erste Satzung beschlossen wurde, fand dann am 28. März 1909 in Hannover statt, also genau in dem Jahr, in dem seinerzeit auch der erste Deutsche Schifffahrtstag (damals noch Seeschifffahrtstag) ausgerichtet wurde.  

Nach einigen Umorientierungen und Neubenennungen über die „Vereinigung von höheren technischen Reichsbahnangestellten“ (1921) und den „Wissenschaftlichen Verein für Verkehrstechnik“ (1936) bildete sich schließlich der „Wissenschaftliche Verein für Verkehrswesen (WVV)“ (1937), der mit der „Verkehrstechnischen Woche“ eine eigene Organzeitschrift hatte. Im Mai 1949 fanden sich Vertreter aller verkehrsbezogenen Bereiche in Frankfurt am Main zur Gründungsversammlung der Deutschen Verkehrswissenschaftlichen Gesellschaft e.V. (DVWG) zusammen.

Die DVWG gliedert sich heute deutschlandweit in 17 Bezirksvereinigungen. Diese haben die Aufgabe, die regionale Arbeit der DVWG zu gestalten. Die Bezirksvereinigungen richten dafür Vortragsveranstaltungen und Exkursionen aus. Die Themen und Herausforderungen der Schifffahrt und genauso auch deren Verknüpfung zu den landgebundenen Verkehrsträgern stehen dabei immer wieder ganz oben auf der Agenda.