{"id":4286,"date":"2022-04-05T09:16:21","date_gmt":"2022-04-05T09:16:21","guid":{"rendered":"https:\/\/bremen.deutscher-schifffahrtstag.de\/?p=4286"},"modified":"2022-04-05T09:20:13","modified_gmt":"2022-04-05T09:20:13","slug":"danke-dass-ihr-uns-nicht-vergesst","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/bremen.deutscher-schifffahrtstag.de\/index.php\/2022\/04\/05\/danke-dass-ihr-uns-nicht-vergesst\/","title":{"rendered":"Danke, dass Ihr uns nicht vergesst"},"content":{"rendered":"\t\t<div data-elementor-type=\"wp-post\" data-elementor-id=\"4286\" class=\"elementor elementor-4286\" data-elementor-post-type=\"post\">\n\t\t\t\t\t\t<section class=\"elementor-section elementor-top-section elementor-element elementor-element-66a78e1 elementor-section-boxed elementor-section-height-default elementor-section-height-default\" data-id=\"66a78e1\" data-element_type=\"section\">\n\t\t\t\t\t\t<div class=\"elementor-container elementor-column-gap-default\">\n\t\t\t\t\t<div class=\"elementor-column elementor-col-100 elementor-top-column elementor-element elementor-element-d0cac35\" data-id=\"d0cac35\" data-element_type=\"column\">\n\t\t\t<div class=\"elementor-widget-wrap elementor-element-populated\">\n\t\t\t\t\t\t<div class=\"elementor-element elementor-element-dc8524d elementor-widget elementor-widget-text-editor\" data-id=\"dc8524d\" data-element_type=\"widget\" data-widget_type=\"text-editor.default\">\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-widget-container\">\n\t\t\t<style>\/*! elementor - v3.19.0 - 07-02-2024 *\/\n.elementor-widget-text-editor.elementor-drop-cap-view-stacked .elementor-drop-cap{background-color:#69727d;color:#fff}.elementor-widget-text-editor.elementor-drop-cap-view-framed .elementor-drop-cap{color:#69727d;border:3px solid;background-color:transparent}.elementor-widget-text-editor:not(.elementor-drop-cap-view-default) .elementor-drop-cap{margin-top:8px}.elementor-widget-text-editor:not(.elementor-drop-cap-view-default) .elementor-drop-cap-letter{width:1em;height:1em}.elementor-widget-text-editor .elementor-drop-cap{float:left;text-align:center;line-height:1;font-size:50px}.elementor-widget-text-editor .elementor-drop-cap-letter{display:inline-block}<\/style>\t\t\t\t<p>Nun ist es bald soweit: Der Seamen`s Club der Bremer Seemannsmission e.V. \u00f6ffnet wieder seine Pforten, und das in neuem Gewand. Nach internem Umzug und Renovierungen bietet die Einrichtung in der ersten Etage des Lichthauses an der Hermann-Pr\u00fcser Stra\u00dfe lichtdurchflutete R\u00e4ume, Begegnungen, Gem\u00fctlichkeit, Spiel und Gespr\u00e4che f\u00fcr Seeleute aus aller Welt.<\/p><p>\u201eWir alle hier sehnen uns danach, dass es jetzt wieder losgeht und wir den Schiffsbesatzungen den Ankerplatz an Land und damit die Unterst\u00fctzung geben k\u00f6nnen, die sie ben\u00f6tigen\u201c, so Magnus Deppe, Diakon und Leiter der Bremer Seemannsmission e.V.<\/p><p>F\u00fcr Austausch und Beisammensein ist gesorgt: Eine gro\u00dfe Theke, eine K\u00fcche, gem\u00fctliche Sitzecken laden ebenso zu Gespr\u00e4chen ein wie Billardtisch, Kicker und andere Spiele. Dazu gibt es eine gro\u00dfe Leinwand f\u00fcr Aktuelles und Informationen aus Bremen und der Welt. \u201eNat\u00fcrlich geben wir auch praktische Unterst\u00fctzung jeglicher Art, vom freien Internet, Hilfen in schwierigen z.B. gesundheitlichen Situationen und auch Seelsorge\u201c, fasst Diakon Deppe zusammen.<\/p><p>Wegen ansteigender Coronazahlen in Bremen wird der neue Seamen`s Club jetzt zu Beginn nur wenige Besuche von Seeleuten zulassen k\u00f6nnen. \u201eAber immerhin, ein Anfang ist gemacht!\u201c, so der Leiter der Einrichtung.<\/p><p><strong>\u00dcber 2500 Seeleute in den letzten Monaten geimpft<\/strong><\/p><p>Von \u201eAnfang\u201c allerdings kann f\u00fcr den au\u00dfenstehenden Betrachter nicht die Rede sein, denn neben dem baldigen Neubeginn des Seamen`s Club kann sich die Bilanz einer intensiven Unterst\u00fctzung und Betreuung der Seeleute durch ein bald einj\u00e4hriges Impfangebot der Bremer Seemannsmission e.V. sehen lassen.<\/p><p>Nach einem dreiviertel Jahr seit Juli 2021 sind allein hier im Stadtbremischen Hafen \u00fcber 2500 Seeleute geimpft worden. \u201eZun\u00e4chst hatten wir noch Hilfe vom Roten Kreuz, aber nach Abzug des \u00e4rztlichen Personals durch die Stadt mussten wir selbst zusehen, wie wir das auf die Reihe bekamen\u201c, so Michael Klee, langj\u00e4hriger hauptamtlicher Mitarbeiter der Einrichtung. Hilfestellung beim Impfen leistete dabei der Betriebsarzt Karl-Heinz Ullenboom und Silke Sch\u00e4tzel, Apothekerin aus Bremerhaven.<\/p><p>Geimpft wurde und wird an oft unkonventionellen Orten: Im Seemanns B\u00fcro Lichthaus selbst, wohin die Seeleute von den Schiffen per Pkws geholt werden m\u00fcssen, auf den Schiffen, wenn die Kapit\u00e4ne keine Landg\u00e4nge wegen Corona erlauben, ja sogar auf der Gangway zum Schiff bei Sturm und schlechtem Wetter. \u201eWir versuchen, alles m\u00f6glich zu machen. Unsere Devise: Schutz der Seeleute als erstes, dort wo sie von anderen keinen Schutz erhalten\u201c, so Ehrenamtler Winfried Schumann, ehemaliger Kapit\u00e4n auf den Weltmeeren, im Impfteam der Bremer Seemannsmission e.V. t\u00e4glich im Einsatz.<\/p><p>Auch die Impf-Logistik war eine Herausforderung: Vom Apotheken-K\u00fchlschrank bis zum kleinen Transporter, der durch die Beteiligung der Freien Hansestadt Bremen gef\u00f6rdert und so den Seeleuten bzw. der Seemannsmission e.V. zur Verf\u00fcgung gestellt werden konnte. Und: Alle Impfstoffe mussten \u00fcber den Betriebsarzt besorgt werden, von Johnson \u00fcber Moderna bis zu BioNTech.\u201c So konnte die Impfdosis individuell nach M\u00f6glichkeit und Wunsch verabreicht werden.\u201c sagt Deppe. Und Michael Klee erg\u00e4nzt: \u201eDie Dankbarkeit der Seeleute ist riesengro\u00df, besonders dankbar sind sie auch deshalb, weil sie die Impfungen zu Hause in ihren L\u00e4ndern brauchen, damit sie dort nicht in Quarant\u00e4ne m\u00fcssen\u201c.<\/p><p>Marleen Runge, die ein Freiwilliges Soziales Jahr (FSJ) absolviert, ist beeindruckt von der Dankbarkeit der Seeleute und betont, dass sich durch das Impfen auch wieder Gespr\u00e4che und Kontaktm\u00f6glichkeiten bieten, egal ob es Philippinos, Inder, T\u00fcrken, Bangla Deshi, Pakistani, Russen oder Ukrainer sind. Dabei zeigt sie eine Dankes- E-Mail von hoher See einer philippinischen Besatzung hoch \u201eBest Seamen`s Mission of the World, Thank you for your attention\u201c.<\/p><p><strong>2625 Schiffsbesuche im Coronajahr 2021<\/strong><\/p><p>Und noch ein stolzes Ergebnis gibt es zu vermelden: \u201eIm letzten Jahr konnten wir mit unseren Teams genau 2625 Schiffsbesuche durchf\u00fchren und das in einer besonders schwierigen CoronaZeit\u201c berichtet Magnus Deppe. Durchschnittlich also etwa sieben Schiffskontakte mit den Seeleuten aus aller Welt pro Tag, und das von Montag bis Sonntag!<\/p><p>Gestemmt wird die gesamte Arbeit in verschiedenen Teams. Basis sind zwei Hauptamtliche und eine FSJlerin, dazu kommen 12 Ehrenamtliche, wobei die Helfer bei den Besuchen sich aufteilen. F\u00fcr alle sind die Besuche das Herzst\u00fcck ihrer Arbeit. \u201eHier entsteht der Kontakt, die menschliche Begegnung \u00fcber das gesch\u00e4ftige Be- und Entladen von St\u00fcckgut hinaus\u201c, so das Team.<\/p><p>In der Corona-Zeit war und ist es allerdings nicht so leicht mit der Begegnung von Mensch zu Mensch. Die meisten Besuche im letzten Jahr spielten sich an der Reling, meist im Freien ab. Trotzdem waren die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen der Bremer Seemannsmission e.V. oft \u00fcber die lange Corona-Zeit die einzigen, die den pers\u00f6nlichen Kontakt zu den Besatzungen im Hafen hielten &#8211; mit ihren kleinen Geschenken, von Telefonkarten \u00fcber S\u00fc\u00dfes und Lesestoff in der jeweiligen Sprache bis hin zu Tannenb\u00e4umen in der Weihnachtszeit.<\/p><p>Ein Vorteil f\u00fcr die Bremer Seemannsmission e.V. im Vergleich zu Missionen in anderen H\u00e4fen: \u201eHier im Stadtbremischen Hafen wird alles verladen, was nicht in einen Container passt &#8211; von Kaffee, Eisenerz, Kohle bis hin zu Fischmehl, Holz und Getreide\u201c, erl\u00e4utert Winfried Schumann. Im Vergleich zu den kurzen Liegezeiten in Containerh\u00e4fen braucht das Be- und Entladen in Bremen mehr Zeit. \u201eManchmal ein paar Tage! Und das bringt uns die M\u00f6glichkeit, die Besatzungen zu kontaktieren, Ihnen zu helfen und sei es auch schon mal einen Arztbesuch f\u00fcr einen Seemann zu organisieren\u201c.<\/p><p>Dazu werden die Helfer der Seemannsmission in Nicht-Corona-Zeiten auch schon mal eingeladen, an Bord zu kommen, mit der Besatzung zum Beispiel mittags indisch oder griechisch zu essen. Da ergeben sich dann intensivere Gespr\u00e4che. \u201eDarauf freuen wir uns schon, wenn Corona endlich vorbei ist\u201c, so das Team der Bremer Seemannsmission e.V..<\/p><p>Text: Ulrich Schmid<\/p><p>\u00a0<\/p><p>Den Artikel im pdf. Format finden Sie <a href=\"https:\/\/bremen.deutscher-schifffahrtstag.de\/wp-content\/uploads\/2022\/04\/220330-Bericht_Impfen_Taetigkeit_Seamens-Club.pdf\"><em><strong>hier.<\/strong><\/em><\/a><\/p>\t\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t<\/div>\n\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t<\/section>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Seeleute freuen sich auf die Wiederer\u00f6ffnung des Seamen`s Club Bremen<\/p>\n","protected":false},"author":3,"featured_media":4290,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1],"tags":[],"class_list":["post-4286","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-uncategorized"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/bremen.deutscher-schifffahrtstag.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/4286","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/bremen.deutscher-schifffahrtstag.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/bremen.deutscher-schifffahrtstag.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/bremen.deutscher-schifffahrtstag.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/users\/3"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/bremen.deutscher-schifffahrtstag.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=4286"}],"version-history":[{"count":4,"href":"https:\/\/bremen.deutscher-schifffahrtstag.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/4286\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":4294,"href":"https:\/\/bremen.deutscher-schifffahrtstag.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/4286\/revisions\/4294"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/bremen.deutscher-schifffahrtstag.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/media\/4290"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/bremen.deutscher-schifffahrtstag.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=4286"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/bremen.deutscher-schifffahrtstag.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=4286"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/bremen.deutscher-schifffahrtstag.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=4286"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}